Baldrian

Baldiran Blätter und Baldrianwurzel
Baldiran Blätter und Baldrianwurzel

Baldrian in der Küche

Baldrian ist nicht nur eine Heilpflanze, sondern wird auch in der Küche als Gewürz eingesetzt.

Baldrian, die mysteriöse Staude

Baldrian wird in der Regel als Heilpflanze angesehen und in verschiedenen Varianten konsumiert. Als nonaddictives Beruhigungsmittel ist Baldrian äusserst beliebt. Weitgehend unbekannt aber ist die Verwendung als Gewürz.

Baldrian in der Botanik

In der Botanik ist Baldrian unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Brachwurz, Dreifuss, Katzenkraut und Mondwurz sind nur einige davon. Der botanische Name lautet Valeriana officinalis.

Baldrian als Heilpflanze

Die Verwendung und vor allem die Wirksamkeit als Heilpflanze ist seit Jahrhunderten unbestritten. Persische, chinesische und auch indianische Anwender kannten die Heilkraft von Baldrian, denn die Wirkstoffe der Pflanze wirken beruhigend, schlaffördernd und krampflösend.

Baldrian - Herkunft

Baldrian wächst hauptsächlich in der nördlichen Hemisphäre und in Südamerika. In Deutschland ist Baldrian zum Beispiel in Franken, Thüringen und Sachsen Anhalt zu finden.

Baldrian - Gewürz

Als Gewürz spielt Baldrian in der westlichen Küche keine nennenswerte Rolle, ist aber zum Beispiel in der indischen Küche weit verbreitet. Dort kommt die Wurzel getrocknet zum Einsatz und zwar in einer speziellen indischen Gewürzmischung, welche auch bei uns in asiatischen Shops erhältlich ist.

Bei uns werden Baldrianextrakte als Aromastoffe bei Nahrungsmitteln verwendet. Hier zum Beispiel bei Gebäck oder Eis. So eigenartig es auch klingen mag, Baldrianextrakt erzeugt Apfelgeschmack und wird sogar zum aromatisieren von Likör, Bier und Tabak verwendet.

Das frische Frühlingsgrün des Baldrian ist essbar und wird bei Salaten zugegeben. Es erinnert im Geschmack an Feldsalat. Tatsächlich ist Baldrian ein Verwandter des Feldsalates (kleiner Baldrian). Außerdem wird die Wurzel auch in Suppen und Soßen als Gewürz verwendet.

Allerdings sind Rezepte mit Baldrian so gut wie nicht zu finden. Die häufigste Verwendung findet Baldrian jedoch immer noch in der Pharmazie.