Preiselbeere

Preiselbeeren
Preiselbeeren

Die Preiselbeere wird auch Graten, Kronsbeere, Moosbeere, Riffelbeere oder Grestling genannt und gehört zur Gattung der Heidelbeeren, je nach Gebiet und Dialekt. Nicht zu verwechseln mit den Cranberries, welche keine Preiselbeeren sind, sondern großfrüchtige Moosbeeren sind. Der Zwergstrauch wird bis zu 40 cm hoch und ist sehr kompakt und gerade gewachsen. Seine ovalen Blätter sind dunkelgrün und ledrig. Die Preiselbeere kommt hauptsächlich auf der Nordhalbkugel vor und ist unempfindlich gegen Frost (bis -22 Grad), sie bevorzugt sonnige und trockene Plätze und humusreichen Boden. Sie verträgt aber auch schattige Wälder und nährstoffarme sandige Böden. Selbst in Grönland kann man Preiselbeeren finden.

In der Küche ist die Preiselbeere sehr geschätzt. Durch ihren herbsäucherlichen Geschmack wird sie meist in Kompottform verwendet. Da sie den meisten in roher Form einfach zu sauer schmecken. Sehr beliebt ist sie bei der Zubereitung von Wildgerichten, Rindfleischgerichten und dunklen Saucen. Natürlich auch als Beilage dazu. Auch in der Patisserie und für den Konditor ist die Preiselbeere sehr vielseitig einsetzbar. Ob als Kuchen, als Schaum oder für die Dekoration. Die kleine rote Beere ist ein beliebter Farbtupfer bei vielen Desserts. Oder einfach als Gegengeschmack zu den süßen Cremes, Saucen und Torten. Durch den hohen Benzoe- und Salicylsäuregehalt, die auch zur Konservierung verwendet werden, sind Preiselbeererzeugnisse sehr gut und lange haltbar.

Auch enthält die Preiselbeere neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2 und B3. Beta-Karotin auch als Vitamin A bekannt enthält sie ebenfalls. Der Mineralstoffgehalt ist ebenfalls nennenswert, vor allem Kalium, Calzium und Magnesium und Phospat. Daher ist die Preiselbeere auch in der Krankenhausküche sehr gebräuchlich. Ob für Nierenpatienten oder für Rheumapatienten. Sie ist nicht nur schmackhaft und bekömmlich sondern auch sehr gesund und nützlich in der Heilkunde. Selbst die Blätter können verwendet werden. Sie scheinen in Arzneibüchern in getrockneter Form als Ersatzdroge vor.