Salz

Salz im Salzstreuer
Salz im Salzstreuer

Das Speisesalz, im normalen Küchengebrauch oftmals einfach nur Salz genannt, kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits antike Kulturen, wie z.B. die Sumerer oder Babylonier stellten Salz her. Auch im deutschen Sprachraum hatten die Herstellung und Verbreitung von Salz eine wichtige Rolle, die bis heute an vielen Ortsnamen, z.B. Salzburg, abzulesen ist.

Ohne Salz kaum Geschmack

Bis heute gibt es keine wirkliche Alternative zum Salz. In der Küche sind fast alle salzlosen Gerichte als geschmacklos einzuordnen. Um der Speise ein gewisse Würze zu verleihen ist das Salz jederzeit die richtige Zutat. Es wirkt der Löslichkeit anderer Würzstoffe entgegen und sorgt so für eine verstärkte Wahrnehmung der Würze, so stabilisiert eine kleine Menge Salz beispielsweise nach dem Zugeben zu Mehlprodukten die dort enthaltene Stärke. Durch die osmotische Wirkung auf die pflanzlichen Zellen wird Salz auch gerne zum Aufkochen von Gemüse verwendet, da auf diese Weise die wichtigen Nährstoffe im Gemüse enthalten bleiben.

Neben der wichtigen Funktion beim Kochen selbst ist das Salz auch unverzichtbar für die Herstellung von Käse, Getreide- und Fleischwaren. Die Gewinnung von Salz erfolgt entweder aus Meeressalz, das vor allem im Mittelmeerraum in sehr großen Mengen gewonnen wird, oder durch Steinsalz, wo aus dem Untertage abgebauten Gestein Speisesalz hergestellt wird. Besonders im Mittelalter war die Kunst der Salzgewinnung sehr begehrt, wodurch viele Städte zu reichen Metropolen werden konnten.

Der große Wert von Salz in der damaligen Zeit erklärt auch den Beinamen ,,weißes Gold", sowie den Ausdruck ,,Salär" für den Lohn, den man für eine Lieferung des kostbaren Gewürzes erhielt. Vor allem dank der großen Vielseitigkeit ist Salz Bestandteil von fast jeder Mahlzeit. Das Salz hat also eine einzigartige Erfolgsgeschichte hinter sich, und wird auch in Zukunft nahezu konkurrenzlos seinen Platz in jeder Küche verteidigen.