Sternanis

Sternanis
Sternanis

Der echte Sternanis wächst auf einem immergrünen Baum. Dieser Baum kann eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Der echte Sternanis gehört zur Familie der Sternanisgewächse. Ausschließlich die reifen Früchte werden als Gewürz benutzt.

Sternanis wächst in tropischen Gebieten. Dicht an den Spitzen der Zweige stehen die Laubblätter. Die Laubblätter sind 5 bis 11 cm Lang und 1,6 bis 4 cm breit. Der Sternanisbaum hat dunkelrote Blüten, welche sich einzeln auf den Blattachseln befinden. Sieben bis zwölf der Blütenhüllblättern bilden eine Blüttenhülle. Die Frucht an sich ist rötlich-braun und hat einen Durchmesser von ungefähr 3,5 cm. Sie besteht aus acht bis neun verholzenden Balgfrüchten. Die Samen sind glänzend braun.

Es gibt die verschiedensten Verwendungen für Sternanis. Einige der geläufigsten Verwendungen ist im asiatischen Fünf-Gewürze-Pulver zusammen mit Fenchel, Cassiazimt, Gewürznelke und Szechuanpfeffer. Des weitern kommt es oft als Bestandteil des indischen Currys vor. Der echte Sternanis ist ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche. In Deutschland wird der Sternanis gerne bei den Weihnachtsgebäcken verwendet.

Sternanis und Sternanispulver

Der echte Sternanis wird in der Regel als Pulver verwendet. Um dieses Pulver herzustellen werden die Kerne mit samt der Hülle gemahlen. Dies macht man, da die Hülle noch aromatischer ist als die Kerne. Verwahrt man das Pulver in einem geschlossenen Behälter ist es ungefähr drei Jahre haltbar. Das besondere Aroma des Sternanis kommt von seinen ätherischen Ölen. Der größte Anteil hat dabei das Anethol. Im Aroma ähnelt der Sternanis sehr dem Fenchel und Anis, sowie der Süßolde.

Im allgemeinen wird der Geschmack des Sternanises als ein wenig pfefferig und säuerlich, aber auch anhaltend süß und lakritzig beschrieben. Außerdem hat der Sternanis viele Freunde unter den Teeliebhabern. Neben seinem guten Geschmack spricht man ihm auch eine Heilwirkung auf das Verdauungssystem und den Atmungsapparat zu. Des weiteren gilt Sternanis als antibakteriell.