Bärlauch

Bärlauch und Bärlauch Busch
Bärlauch und Bärlauch Busch

Bärlauch wächst auf einer Staude und besteht aus kleinen, länglichen Zwiebeln. In Fachkreisen wird der Bärlauch auch Wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt. Die Blätter des Bärlauchs sind in Bündeln und verlaufen breit und spitz, ihre Größe beträgt 20 cm und ihre Breite zwischen 3-5 cm. Die Blätter sind dunkelgrün, die Blüten sind weiß und sternförmig. Bärlauch gehört zu der Kategorie Nebenzwiebeln und blpht im Mai/Juni. Bärlauch findet seine Verbreitung in der nördlichen Hemisphäre.

Bärlauch soll schon in der jungzeitlichen Zeit vorhanden gewesen sein, in alten Siedlungen hat man seine Überreste gefunden. Der Anbau im Garten kann mehrjährig geschehen, der Bärlauch wird zwischen August und März eingepflanzt. Die Erde muss allerdings feucht und schattig sein. Im Haus sollte man Bärlauch nicht pflanzen, da er einen sehr strengen Geruch hat. Im Mai können die Blüten geerntet werden, die Wurzeln werden dann im September abgenommen. Die Blätter und Zwiebeln können getrocknet und tiefgefroren werden, sie sollten mit Öl und Essig jedoch konserviert werden.

Bärlauch zählt zu den Gewürzen, er ist in der Küche und für die Gesundheit nutzbar. Bärlauch ist dem Knoblauch sehr ähnlich, daher auch seine anderen Bezeichnungen, er ist allerdings nicht so intensiv in Geruch und Geschmack wie sein Bruder.

Bärlauch ist nicht in allen Küchen zu Hause, in Großküchen und von Sterne-Köchen wird dieses Gewürz jedoch gerne verwendet. Auch in normalen Haushalten sollte der Bärlauch seinen Weg finden, denn er ist sehr lecker. Die Blätter, Blüten und auch Zwiebeln können für Salate, Soßen, Quark, Gemüse und auch Suppen verwendet werden. Bärlauch wird kleingehackt und lässt sich sehr gut dosieren.

Bärlauch ist in Deutschland vielen Menschen vor allem durch Käse bekannt. Es gibt mittlerweile mehrere Käsesorten, die mit Bärlauch gewürzt sind. Sie schmecken sehr gut, was auch den Beweis liefert, dass man ihn öfter für sich verwenden sollte.