Bohnenkraut

Bohnenkraut
Bohnenkraut

Die richtige Würze verleihen unseren Speisen meist erst die richtigen Gewürze. Ein sehr beliebtes Gewürz ist das Bohnenkraut. Es wurde schon von den Römern verwendet. Im Mittelalter importierten es Mönche nach Mitteleuropa gebracht und dort auch erfolgreich angebaut. Seither ist das Bohnenkraut nicht nur in der Küche ein gern gesehenes Kraut.

Bohnenkraut - Aussehen

Die Pflanze des Bohnenkrautes erkennt man, an den öfter verzweigten, vierkantigen und aufrechten Stengeln. Die Blätter laufen meist lanzenförmig zu und sind mittel- bis dunkelgrün. Manchmal sogar leicht lila gefärbt. Die Wurzel des Bohnenkrautes ist ebenfalls stark verzweigt und kräftig. Bohnenkraut blüht von Juli bis September. Die Blüte ist in den Farben weiß, blau oder rot gefärbt. Die Samen sind dunkelbraun, fast oval und sind circa 1,5 Milimeter in der Länge. Die gesamte Pflanze erreicht, je nach Sorte, eine Höhe von 30-60 Zentimetern. Verwendet werden die Blätter und das Kraut. Erntezeit, ist gleichzeitig auch die Blütezeit, da die Pflanze dort ihr höchstes Aroma entfaltet.

Bohnenkraut - Verwendung

Schon in der Antike war Bohnenkraut in Küche sehr beliebt. Speziell bei der Verfeinerung von Saucen kam es zum Einsatz. Auch heute hat es weiterhin einen festen Platz in der Küche. Vor allem Bohnengerichten verleiht es eine besondere Note. Doch auch Gemüsesuppen und Eintöpfe werden mit Bohnenkraut verfeinert. Würzt man Kohlgerichte mit Bohnenkraut, wird die Verträglichkeit verbessert. Aus den Zweigen kann man ebenso Essig herstellen, indem man die frischen Zweige in Weinessig einlegt. Nach circa 4 Wochen hat man einen schmackhaften Essig, welcher besonders zu Kopfsalat und anderen gründen Salaten passt.

Doch auch in der Naturheilkunde ist Bohnenkraut nicht unbekannt. Bei Darmerkrankungen und Brechreiz hat es eine lindernde Wirkung. Dazu wird ein Tee aus dem Bohenkraut hergestellt. Das im Mörser zerkleinerte Bohnenkraut ist ebenfalls hilfreich bei Wespenstichen und anderen Schwellungen.