Kerbel

Kerbel
Kerbel

Kerbel, auch als Suppenkraut bezeichnet, hat viele Verwendungsmöglichkeiten. Kerbel ist ein Kraut, dessen Wurzel flachwachsend, weißlich und spindelförmig ist. Die Blätter weisen eine hellgrüne Farbe auf und sind sehr weich. Die Blüten hingegen sind weiß, die Blütezeit findet von April bis August statt. Die Früchte des Kerbels sind längliche schwarze Früchte. Sie sind Spaltfrüchte und zwischen 6 und 11 mmm lang, der Geruch ähnelt den Anis.

Der Kerbel hat seinen Ursprung im Mittelmeergebiet, ist mittlerweile aber weltweit zu finden. Kerbel war schon bei den Römern bekannt und wurde gerne als Gewürz für Hühnerfleisch verwendet. Im Gegensatz zu anderen Gewürzen hat Kerbel zwar keine aufregende Geschichte zu erzählen, dafür weist er aber einen unvergesslichen Geschmack auf.

Anbau von Kerbel

Der Anbau im Garten ist möglich, da der Kerbel ist winterhart ist, der Boden sollte jedoch locker und halbschattig sein. Auch in der Wohnung kann der Kerbel gezogen werden, wenn der Anis-Geruch nicht als störend empfunden wird. Die Keimdauer beträgt lediglich 8-14 Tage und schon nach 6-8 Wochen kann der Kerbel geerntet werden. Das das Gewürz mindestens ein Jahr hält, kann man den Kerbel so einige Male ernten. Kerbel kann ab April geerntet werden, dafür darf der Nutzer aber die Pflanzen nicht erblühen lassen. Die Blüten sollten immer früh genug abgeschnitten werden, dies macht sich auf das Aroma bemerkbar. Nach dem Ernten sollte der Kerbel sofort kleingehackt oder geschnitten werden und dann tiefgefroren werden. Kerbel ist eines der wenigen Gewürze, dass man nicht trocknen sollte.

Kerbel auch als Tee

Kerbel kann gegen so manche Beschwerden auch als Tee verwendet werden. Am meisten wird er aber für die Zubereitung von Soßen, Suppen, Tomaten, Lammfleich, Salaten, Hammelfleisch, Gemüsen udn Fisch verwendet. Da das Aroma von Kerbel sehr schnell verfliegt, sollte er erst dann zubereitet und verwendet werden, wenn man ihn auch wirklich benötigt.