Koriander

Frischer Korriander
Frischer Korriander

Der Koriander (auch asiatische Petersilie) ist im östlichen Mittelmeergebiet/Kleinasien beheimatet und wächst als einjährige Pflanze. Im Mittelalter war Koriander ein Mittel zur Bekämpfung von Läusen und Flöhen und als Aphrodisiakum bekannt. Zum Würzen verwendet man die Samen des Korianders sowie Blätter und Wurzeln (nur in Thailand). Die Früchte (Samen) und Blätter haben ein unterschiedliches Aroma und können sich somit nicht beim Würzen ersetzen.Die Blätter die von der Form an Petersilie erinnern, haben das beste Aroma. Man sollte nur beachten,dass die stengelständigen Blätter nich ganz so frisch schmecken wie die grundständigen Blätter.

Im europäischen Raum ist der Koriander nicht ganz so beliebt wie in Asien. Hier wird er meistens für die Weihnachtsbäckerei (als Zutat zum Lebkuchengewürz) ,zur Likörherstellung und als Marinade genutzt. In Asien ist Koriander ein Standardgewürz und wird für die Zubereitung für Chillies und Currys benötigt. In der Naturheilkunde ist der Koriander wegen seiner hohen Konzentration an ätherischen Ölen beliebt und hilfreich bei Problemen im Margen,-Darmbereich. Zudem gilt diese Pflanze als nervenberuhigend und regt die Darmmuskulatur an, löst Darmkrämpfe und zusätzlich wird der Magen gestärkt.Das Korianderkraut ist reich an Vitamin C und A und enthält Kalzium und Eisen.

Wer Koriander selbst anbauen möchte, sollte ab März den Koriander an einen geschützten Ort vortreiben,ab April kann die Pflanze dann nach draußen. Man sollte etwa 15 cm Abstand von Pflanze zu Pflanze halten. Des weiteren sollte der Boden kalkhaltig sein und die Pflanze an einem sonnigen Standort eingepflanzt werden. Zudem darf die Pflanze nicht austrocknen aber auch nicht zu nass stehen.Die Samen können dann ab August bevor diese abfallen geerntet werden, am besten am frühen Morgen. Die Blätter können schon nach 6-8 Wochen nach der Aussaat abgeschnitten werden ,entfernt man die Blütenansätze wird die Pflanze buschiger.