Löwenzahn

Löwenzahn
Löwenzahn

Der Löwenzahn (lat. Taraxacum) gehört zu den bekanntesten und beliebtesten heimischen Wildpflanzen. Die gleichnamige Kinderserie im TV, hat dem Gewächs eine enorme Popularität verschafft. Eine Blumenwiese ohne die charakteristischen flachen gelben Blütenköpfe ist einfach nicht komplett. Mit Reife der Samen, wird der Löwenzahn zur Pusteblume und damit zu einem lustigen Spaß für Kinder. Die leichten Samenkörner mit den flauschigen Schirmchen werden vom Wind über große Gebiete verteilt und sorgen dafür, dass der Löwenzahn nahezu überall in der Natur vorkommt. Er ist so genügsam, dass er sogar noch in Rinnsteinen oder auf Hausmauern ausreichende Lebensbedingungen findet.

Der Löwenzahn ist eine krautige ausdauernde Pflanze die mit ihren Blättern die typische Rosettenform bildet. Aus der Mitte erscheinen hohle milchsafthaltige Stängel auf denen die Blütenköpfe sitzenn. Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler, erreicht eine Höhe zwischen 10 bis 30 cm und hat seine Blütezeit zwischen April und Mai. Vereinzelt können sich auch im Herbst noch Blüten bilden. Die Blüte im zeitigen Frühjahr macht den Löwenzahn zu einer wichtigen Bienenweide. Die Bedeutung des Löwenzahns spiegelt sich in seinen zahlreichen mundartlichen Bezeichnungen nieder. Je nach Region wird er auch Hundsblume, Mühlenbuschen, Kuhblume oder Hundeblume genannt. Der Löwenzahn verfügt über zahlreiche medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe, wie z. B. Inulin, Retinol, Ascorbinsäure, Nicotinsäure, Kalium und vielem mehr.

Löwenzahn als Heil- und Genussmittel

Aus den gelben Blüten kann man einen süßen Sirup oder Gelee herstellen, der einen schmackhaften Brotaufstrich ergibt. Die jungen Blätter des Löwenzahn lassen sich zu einem schmackhaften Salat verarbeiten. In der Naturmedizin findet der Löwenzahnsaft Verwendung als Mittel gegen Warzen. Außerdem wird dem Löwenzahn eine diuretische Eigenschaft nachgesagt. Er regt den Stoffwechsel an und fördert die Bildung von Galle und Magensaft. Löwenzahn wird auch zur Blutreinigung eingesetzt, wovon man sich positive Wirkungen auf Ekzeme, Gicht, Leberleiden und rheumatische Erkrankungen verspricht.