Zwiebel

Drei verschiedene Arten Zwiebel
Drei verschiedene Arten Zwiebel

Die Küchenzwiebel hat Ihren Ursprung im west- und mittelasiatischen Raum. Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Sie wird hauptsächlich als Gewürz- und Gemüsepflanze verwendet, findet aber auch Verwendung als Heilpflanze.

Zwiebel - Ursprung

In den mitteleuropäischen Raum kam die Zwiebel vor allem durch römische Legionäre, bei denen Sie zu den Grundnahrungsmitteln gehörte und als Essen für minder Begüterte galt. Von den Römern stammt auch der heutige Name, der sich aus dem lateinischen Wort „cepula" ableitet.

Zwiebel - Unterscheidung

Bei der Zwiebel wird grundsätzlich zwischen Sommerzwiebeln und Winterzwiebeln unterschieden. Die Sommer- oder auch Küchenzwiebel zeichnet sich durch ihre feste Konsistenz und die besonders lange Lagerfähigkeit aus. Winterzwiebeln hingegen lassen sich nur für kurze Zeit lagern, sind aber wesentlich saftiger und milder.

Zwiebel - Verwendung

Verwendet wird hauptsächlich Zwiebellauch und die eigentliche Zwiebel. Meist gewürfelt oder in Ringe geschnitten findet man sie fast in jedem Gericht wieder, sowohl roh als auch geröstet. Der charakteristische Geschmack rührt vor allem aus einem schwefelhaltigen ätherischen Öl, welches sich leider auch reizend auf den Magen auswirken kann. Gekocht, gedünstet oder gebraten verliert die Zwiebel ihren scharfen Geschmack und wird süß.

Mit der gesunden Knolle lassen sich die unterschiedlichsten Gerichte zubereiten, wie z.B. Zwiebelkuchen, Bollenfleisch, Zwiebelsuppe und Stifado, um nur ein paar zu nennen. Aufgrund ihrer vielfältigen Verwendung findet man Sie in fast allen Kulturkreisen und der internationalen Küche.

Oftmals wird die Zwiebel bzw. ihr Saft auch als Fleischzartmacher eingesetzt. Dazu wird das Fleisch für mehrere Stunden in einer Melange aus Zwiebelsaft und Öl eingelegt und mit Gewürzen verfeinert. Diese Methode eignet sich besonders für Grillfleisch, ist aber sehr zeitaufwendig. Dieser Effekt funktioniert auch beim klassischen Spießbraten. Die in das Fleisch eingerollten Zwiebeln machen das Fleisch während des Bratvorgangs zart und sorgen gleichzeitig für den charakteristischen Geschmack.