Erdnussöl


Kaltgepresstes und raffiniertes Erdnussöl. Erdnussöl ist ein Speiseöl, das aus den Samen, als auch aus den Früchten, der Erdnusspflanze gewonnen wird. Es gehört zu den wichtigsten Speiseölen auf der Welt. Besonders im asiatischen Raum hat Erdnussöl einen hohen Stellenwert. Auf Grund seines milden Geschmacks, wird es häufig zur Herstellung von beispielsweise Margarine genutzt. Erdnussöl kann je nach Herstellungsform bis zu 80% ungesättigte Fettsäuren und circa 30% Linolsäure beinhalten. Das Öl der Erdnusspflanze eignet sich auf Grund seiner reichhaltigen Nährwerte ideal zum Verzehr. Sowohl für kalte, als auch für warme Gerichte. Erdnussöl hat einen Rauchpunkt bei circa 230° und kann somit hoch erhitzt werden. Erdnussöl eignet sich daher auch zum Kochen und sogar zum Frittieren. Um die essentiellen Fettsäuren und das lichtempfindliche Vitamin E nicht zu verlieren, sollte Erdnussöl in dunklen Gefäßen aufbewahrt werden.

Merkmale von Erdnussöl

Kaltgepresstes Erdnussöl hat in der Regel eine hellgelbe Farbe. Der Geschmack ist leicht nussig, zudem kann ein nussiger Geruch hinzu kommen. Kaltgepresstes Erdnussöl ist geschmacklich intensiver und enthält wesentlich mehr Nährstoffe, als das raffinierte Erdnussöl. Bei den hohen Temperaturen der Herstellung des raffinierten Öls geht sowohl der nussige Geschmack, als auch zahlreiche wertvollen Nährstoffe verloren. Daher ist das raffinierte Erdnussöl fast geschmacks- und geruchsneutral.

Gewinnung von Erdnussöl

Die geernteten Erdnüsse werden zunächst etwa 3 Wochen trocken gelagert. So reduziert sich ihr Wassergehalt von etwa 40% auf circa 7%. Es gibt verschiedene Verarbeitungsformen Erdnussöl zu gewinnen. Bei dem kaltgepressten Erdnussöl werden die Erdnusssamen gereinigt, auf Walzenstühlen zerkleinert und in einer so genannten Schneckenpresse gepresst. Der Ertrag anschließend gefiltert. Das raffinierte Erdnussöl wird bei der Gewinnung hohen Temperaturen ausgesetzt. Die Erdnusssamen werden erhitzt und dadurch das Erdnussöl gewonnen.