Kamelienöl


Tradition und Herstellung von Kamelienöl Kamelienöl wird aus dem Samen von verschiedenen Kamelienarten gepresst. Bevorzugt werden die Samen der Kamelienart "Camellia oleifera" und "Camellia sasanqua", die in Ostasien (das heißt in China, Vietnam, Nepal und Japan) beheimatet sind.

Die Kamelienpflanze ist eng mit dem Teestrauch verwandt. Es handelt sich um einen Zierstrauch, der im Winter blüht. Die Kamelien stehen in Asien für Freundschaft, Eleganz und Harmonie. In China spielen sie eine besondere Bedeutung im Rahmen der Teezeremonie. In Japan wird Kamilienöl traditionell zur Pflege von Schwertern eingesetzt.

Das Kamelienöl besteht zu circa 80% aus Ölsäure, zu circa 10% aus Palmitinsäure, zu höchstens 8% aus Linolsäure und zu 3% aus Stearinsäure.

 

Verwendung von Kamelienöl

Aufgrund seiner Beschaffenheit eignet sich Kamelienöl für drei Verwendungsarten:

1. Holzschutz:

Das Öl zieht schnell ins Holz ein und schützt vor Nässe, Verschmutzung und UV-Strahlung. Weil es sich um ein klares Öl ohne Farbpigmente handelt wirkt es nicht verfärbend. Wird das Holz mit Kamelienöl behandelt, tritt die Maserung wieder frisch zu Tage. Kamelienöl härtet nicht aus.


2. Korrosionsschutz:

Weil Kamelienöl absolut säurefrei ist und nicht verharzende Eigenschaften aufweist ist es ein ideales Rostschutzmittel für Werkzeuge, Messerklingen und Waffen. Da dieser Korrosionsschutz durch pflanzliche Öle gewährleistet wird und somit Lebensmittel echt ist, eignet er sich auch für die Pflege von Küchenmessern aus Kohlenstoffstahl.


3. Naturkosmetik

Weil Cameliaöl eine wertvolle Fettsäurenzusammensetzung aufweist und reich an Antioxidantien ist, pflegt und schützt es die Haut auf sowohl sanfte, natürliche als auch intensive Weise. Camelienöl wirkt dementsprechend angenehm auf trockener und empfindlicher Haut, indem es diese mit einem Feuchtigkeitsfilm umgibt.

Kamlienöl bildet die Basis vieler Salben, Cremes und Seifen. Auch als Massageöl und als Haaröl wird es oft verwendet.