Kokosöl


Kokosöl wird auch Kokosfett genannt und hat bei durschnittlicher Raumtemperatur eine feste Konsistenz, und eine weiß-gelbliche Farbe wie normales Pflanzenfett auch. Dieses Öl wird aus dem Kopra, dem Fruchtfleisch oder auch Nährgewebe einer Kokosnuss gewonnen. Für die Herstellung wird das Kopra der Kokosnuss entnommen und nach dem Zerkleinern getrocknet. Dieses wird dann in herkömmlichen Ölmühlen ausgepresst. Bevor das Öl als Speisefett verwendet werden kann, wird es raffiniert und desodoriert. In gekühltem Zustand ist dieses Öl dann bis zu zwei Jahren haltbar. Kokosöl wird vor allem zum Backen, Braten und Frittieren verwendet. Aber auch in der Süßwarenindustrie, der Kosmetik und der Pharma-Branche wird diese Art von Öl verwendet.

Kokosöl Eigenschaften

Zum Kochen, Backen, Frittieren: Es riecht mild und hat eine leichte Kokosnote. Es ist ein festes Pflanzenöl, dass seinen Schmelzpunkt bei etwa 20° C. hat. Da Kokosöl beim Schmelzen erhebliche Schmelzwärme aufnimmt, erzeugt es im Mund einen spürbaren Kühleffekt und ist deshalb zur Herstellung von Eiskonfekt ideal. Aber auch Margarine und Süßwaren, wie beispielsweise Kokosraspeln werden damit hergestellt.

Verwendung vom Kokosöl in der Kosmetik

Hier zählt Kokosöl zu den sogenannten Laurinölen, das die Basis für Shampoo, Sonnenschutzcreme, Massageölen, Seifen und vielem mehr herstellt. Es hat neben dem kühlenden Effekt auch noch eine feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Ein weiterer wichtiger Vorteil von Kokosöl ist, dass es sich in einem chemischen Prozess so ändern lässt, dass es als Beimischung zu Dieselkraftstoff einsetzbar ist. In Gebieten wie zum Beispiel den Philippinen wird Kokosöl in großen Mengen produziert und dient dort in Form von Methylester als Biokraftstoff. Heute deckt die Kokospalme etwa acht Prozent des Bedarfs an Pflanzenöl in der Welt ab.