Pekannussöl


Pekannussöl Herkunft Pekannussöl wird aus der Pekannuss hergestellt, die als Frucht des nordamerikanischen Pekanussbaums gesammelt wird. Die Baumart gehört zur Familie der Walnussgewächse, wodurch auch die Pekannuss optisch der Walnuss sehr ähnlich ist. Zur Herstellung von Pekannussöl werden nicht geröstete Pekannüsse kaltgepresst und gefiltert. Wie bei anderen Ölen auch, unterscheidet sich die Qualität von Pekannussöl je nach Herstellungsverfahren. Besonders wertvoll sind kaltgepresste, handgefilterte Öle, wobei die Pekannüsse aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Kulinarische Verwendung

Pekannussöl hat einen interessanten und eher unverwechselbaren Geschmack, der neben dem starken Wallnussgeschmack auch eine Note von Mandelgeschmack enthält. Da Pekannussöl sehr schnell ranzig wird, erkennt man Qualität und Alter an dem sich verändernden Geschmack. In der Küche eignet sich Pekannussöl insbesondere zu Salaten und Obst, da es als kaltes Dressing verwendet werden kann. Zu Kuchen und Torten wird Pekannussöl traditionell in der amerikanischen Küche verwendet, wo Nüsse und Nussöl eine große Rolle spielt. Aber auch ein Einsatz zu Fleisch, Fisch sowie verschiedenen Käsesorten und Teigwaren ist denkbar. Pekannussöl kann mit Gewürzen und weiteren Zutaten den Hauptbestandteil raffinierter Dressings bilden. Es sollte jedoch vermieden werden, dass Pekannussöl stark erhitzt wird. Entsprechend sollten insbesondere kaltgepresste Öle bei der Lagerung vor Licht und Wärme geschützt werden.

Gesundheitliche Wirkung der Pekannüsse

Pekannüsse verfügen, mehr als viele andere Nussorten, über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die über eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen verfügen, wie etwa Schutz vor Arteriosklerose und hohem Cholesterinspiegel. Durch die Verwendung von Pekannussöl als Dressing bei Obst- und Gemüsesalaten wird die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen begünstigt, so dass Pekannussöl als Zusatz zu Speisen nicht nur einen geschmacklichen Beitrag leistet.