Pistazienöl


Herkunft und Herstellung Die Pistazie ist als schmackhafte Nussart bekannt, gehört aber als Frucht des Echten Pistazienbaumes botanisch gesehen nicht zu den Nussfrüchten. Wichtigste Anbaugebiete für die Produktion sind die USA, Griechenland, die Türkei sowie einige Länder des Nahen Ostens. Erntezeit der Nüsse ist im September. Um eine hohe Qualität der Nüsse zu gewährleisten, wird die Frucht sofort nach der Ernte enthäutet und anschließend getrocknet. Wie bei anderen Ölen auch, entscheidet sich der Grad der Qualität bereits bei der Herstellung. Hochwertiges Pistazienöl wird aus unbehandelten Nüssen (keine Röstung) hergestellt, nach der ersten Kaltpressung handgefiltert und danach in Flaschen abgefüllt. Wichtig ist der Schutz vor Licht und Wärme während der Lagerung und dem Transport.

Kulinarische Verwendung

Pistazienöl gehört zu den teuersten und seltensten Ölen, die in der Küche Verwendung finden. Meisterköche verwenden das Öl für raffinierte Kreationen insbesondere von Desserts. Die Geschmacksnote von Pistazienöl ist eindeutig frischen Pistazien zuzuordnen. Ähnlich wie beispielsweise Pekannussöl eignet sich die Verwendung von Pistazienöl als Dressing zu Salaten, Obst, aber auch Süssspeisen wie Torten und Kuchen zur Verfeinerung. Das Öl sollte zum Schluß ohne Erwärmung hinzugefügt werden um das volle Aroma zu entfalten. Zu Fleisch- und Fischgerichten ist Pistazienöl weniger geeignet.

Gesundheitliche Vorteile

Pistazienöl verfügt über eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen wie etwa Vitamin A und E oder Kalzium und Magnesium. Zudem enthält das Öl mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die eine positive gesundheitliche Wirkung insbesondere auf Herz und Gefäße haben. Bei der Aufnahme von Vitaminen beispielsweise aus Obst und Gemüse wirkt Pistazienöl unterstützend und eigent sich daher hervorragend als Dressing.