Schwarzkümmelöl


Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist ein Pflanzengewächs aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Schwarzkümmel hat nichts zu tun mit Kreuzkümmel oder Kümmel. Diese Pflanzen entstammen ganz unterschiedlichen Gattungen.

Herkunft von Schwarzkümmel

Das Kreuzkümmel ist eine etwa vierzig Zentimeter hohe Pflanze mit kleinen hellblauen Blüten. Sie tritt in folgenden Herkunftsländern auf: Südeuropa, Westasien, Indien und Nordafrika. In Niederösterreich ist ein neueres Anbaugebiet von Schwarzkümmel entstanden. Es ist gelungen diese Pflanze in Marchfeld (Wittau, Niederösterreich) anzusiedeln, so dass mittlerweile auch Österreich zu den Bezugsquellen von Schwarzkümmelöl zählt.

Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist eine Pflanze aus der Gattung der Hahnenfußgewächse. Er ist nicht mit Kümmel oder Kreuzkümmel verwandet. Schwarzkümmel wird circa vierzig Zentimeter hoch und bildet kleine blaue Blüten.

Verwendung in der Naturheilkunde und Naturmedizin

In der Naturheilkunde und auch in der Schulmedizin spielt das Schwarzkümmelöl eine besondere Rolle. Es wird vor allen Dingen zur Linderung von Allergien eingesetzt, bei der Behandlung von Neurodermitis, zur Bekämpfung von Psorasis (Schuppenflechte), zur Stabilisierung des Immunsystems, bei der Behandlung von Asthma, zur Verminderung der Nebenwirkung begleitend bei Chemotherapien, bei Verdauunsproblemen und bei der Therapie von Bluthochdruckpatienten. Auch in der Tiermedizin findet Schwarzkümmelöl Verwendung.

In der Naturmedizin blickt Schwarzkümmelöl auf eine etwa 2000 jährige Tradition zurück. Aber auch in der Schulmedizin wird die Wirkung von Schwarzkümmelöl untersucht und das Öl zur Behandlung eingesetzt. Dabei fällt das breite Spektrum der heilenden Anwendungsmöglichkeiten von Schwarzkümmelöl auf. Es wird zur Behandlung bei folgenden Problemen eingesetzt: Allergien, Neurodermitis, Psorasis (Schuppenflechte), Schwächen des Immunsystems, Asthma, begleitend bei Chemotherapien, Verdauungsproblemen, Bluthochdruck. Sogar in der Tiermedizin wird Schwarzkümmelöl eingesetzt.

Wegen dieses Potentials wird Schwarzkümmelöl häufig von Personen eingenommen, die so ihre gesundheitlichen Probleme bekämpfen. Schwarzkümmelöl hat keine negativen Nebenwirkungen und ist allgemein gut verträglich. Man kann es als flüssiges Öl aus der Flasche einnehmen oder als Kapsel schlucken. Das flüssige Öl hat den Nachteil, dass sein Geschmack stark gewöhnungsbedürftig ist. Viele Menschen haben es bisher abgelehnt Schwarzkümmelöl zur Linderung ihrer Beschwerden einzusetzen, weil sie sich nicht an diesen charakteristischen Geschmack gewöhnen konnten. Besonders bei älteren Leuten und bei Kindern fiel der Faktor "Geschmack" als Therapiehindernis auf. Alle Argumente, die für die positive Funktion von Schwarzkümmelöl sprechen, fallen nicht ins Gewicht, wenn der zu Behandelnde die Aufnahme dieses Öls verweigert, weil er diesen Geschmack als unangenehm erlebt. Mittlerweile bieten Apotheken und Reformhäuser Schwarzkümmelöl in beiden Varianten an. Zudem lassen sich die Kapseln besser dosieren und sind länger haltbar.

Wer einen Preisvergleich von Anbietern mit Schwarzkümmelöl macht wird feststellen, dass es erhebliche Preisvariationen gibt. Das liegt daran, das Schwarzkümmelöl in verschiedenen Qualitäten angeboten wird. Man sollte auf den Zusatz "ägyptisch" achten. Bei ägyptischen Schwarzkümmelöl handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Öl. Bei Schwarzkümmelöl aus europäischen Apotheken oder Reformhäusern handelt es sich häufig um Mischprodukte. Das Schwarzkümmelöl wird dann mit einem anderen Öl gestreckt, was zur Folge hat, dass die Wirksamkeit des Gesamtproduktes reduziert ist.